Die Inselgruppe Ko Phi Phi in Thailand ist vor allem durch den Film “The Beach” bekannt geworden und präsentiert sich mit weißen Sandstränden und türkisfarbenen Wasser sowie hoch aufragenden Felsen und Dschungel. In der Andamanensee gelegen, welches ein Nebenmeer des Indischen Ozeans bildet, besteht die Inselgruppe aus sechs Inseln, mit Phi Phi Don und Phi Phi Lei als Hauptinseln.
Ko Phi Phi ist sowohl von der Stadt Krabi an der südthailändischen Westküste als auch der Insel Phuket 40 Kilometer entfernt. Von hier ist die Reise nach Phi Phi nur über Fähren und Schnellboote möglich, wobei eine Fahrt, je nach Bootstyp, ein bis zwei Stunden dauert. Die Inseln sind dementsprechend als Tagesausflug sehr beliebt.
Die unbewohnte Südinsel Phi Phi Lei ist ein Naturschutzgebiet und Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Die Insel besteht vorwiegend aus steilen Felsen, die flache blaue Buchten umgeben, und bietet sich besonders für einen Bootsausflug sowie zum Schnorcheln und Tauchen an. Die Nordinsel Phi Phi Don ist dagegen bewohnt und bietet Unterkünfte, Restaurants und Bars sowie kleine Geschäfte. Die sogenannten Longtailboote sind Taxiboote, die Reisende zu Stränden und umgebenden Inseln fahren. Autos sind auf der Insel nicht erlaubt, so dass die Fortbewegung vorwiegend über diese Boote erfolgt.
Die Inseln sind aufgrund der faszinierenden Wasserwelt ein sehr beliebtes Tauchgebiet und bieten mit steilen Felsformationen für alle Kletterbegeisterte jede Menge Action. Das Klima auf den Inseln ist das ganze Jahr tropisch warm und mit der Regenzeit von Mai bis Oktober ebenso feucht. Dementsprechend ist eine Reise nach Ko Phi Phi vor allem in der Hauptsaison von November bis April empfehlenswert, wobei Dezember und Januar am stärksten besucht werden.

