Thailand-Reisen – wie ist die aktuelle Situation?

 

Thailand ist ein sehr interessantes und hervorragendes Urlaubsland. Doch auch im Land des Lächelns sollte man zur Zeit einiges beachten. Grundsätzlich gilt die Regel, egal wo sie sich befinden, in Bangkok, Chiang Mai oder anderen Städten: Halten sie sich fern Demonstrationen und Menschenansammlungen. Neugier ist nicht immer sinnvoll. Die Demos richten sich gegen einige Minister, weitere Demos sind angekündigt und die Regierung greift hart durch. Sie ist aber auch bemüht die Probleme friedlich zu lösen.

Bei den Demonstrationen im vorigen Jahr wurde der bei den Menschen so beliebte Platz und Park Sanam Luang, direkt vor dem Großen Palast in Bangkok, schwer beschädigt. Er wird von Pioniereinheiten der Armee wieder vollständig herstellt und im Mai mit einer Zeremonie wieder eröffnet.

Auf den Touristenrouten zu den Sehenswürdigkeiten des Landes gibt es keine Probleme für Reisende, das gilt auch bei Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Bussen und Bahnen in Zentral-Thailand und im Norden des Landes.

Im Süden Thailands herrscht immer noch in einigen Provinzen das Notstandsgesetz und Ausnahmezustand. Es sind die 4 Provinzen im Grenzbereich mit Malaysia: Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat. Da kommt es immer wieder zu Anschlägen und Übergriffen vor denen auch Touristen nicht sicher sind. Diese Landesteile unbedingt meiden, Lebensgefahr!

Die Grenzregion zu Kambodscha (Provinz Preah Vihear) ist von Thailand und Kambodscha zum militärischen Sperrgebiet erklärt worden. Die dortigen Tempelanlagen Wat-Kaew-Sikha-Khiri-Sawara Tempel können im Moment nicht besucht werden. Andere Grenzübergänge nach Kambodscha können von Reisegruppen und Einzelreisenden problemlos genutzt werden.

Der Norden Thailands, um Chiang Mai und Chiang Rai, ist eine herrliche Region für Trekking in die Berge im Grenzgebiet zu Myanmar. Gelegentlich kommt es hier zu kleinen Zwischenfällen. Für Alleinreisende ist es nicht empfehlenswert dort zu reisen. Bei geführten Gruppenreisen besteht keine Gefahr. Bereiten sie die Tour gut vor, informieren sie sich beim örtlichen Touristbüro, diese vermitteln ihnen einen offiziellen guten Führer. Ein Einheimischer der sich ihnen auf der Straße als Führer anbietet, sollten sie nicht nehmen. Im Grenzgebiet zu Laos gibt es kaum Probleme, aber Malaria. Eine Reise auf dem Grenzfluss Mekong ist ein tolles Erlebnis, aber bitte nicht mit einem Speedboot, da hohes Unfallrisiko.

Die Regenzeit in Thailand hat auch ihren besonderen Reiz. Vieles ist preiswerter, weniger Touristen, alles ist sauberer und die Landschaft herrlich grün. Es regnet kaum mehr als zwei Stunden am Tag und die Regenzeit ist unterschiedlich je nach Region. Im Norden regnet es meist von Juli bis September. Das macht die Wege in den Bergen oft unpassierbar, es kommt zu Schlammlawinen und zu kleinen Überschwemmungen bis etwa Mitte Oktober.

In Zentral-Thailand sind die regenreichsten Monate August bis Oktober. Vor allem im September kommt es oft zu Überschwemmungen und in Bangkok steht das Wasser in den Straßen. An der Südwestküste des Landes, um Phuket, gibt es viel Regen von Mai bis Oktober. An der Südostküste dagegen, um Kho Samui, fällt der meiste Regen von Oktober bis Mitte Dezember.

Planen sie ihre Reise gut. Thailand ist das ganze Jahr über ein reizvolles Reiseland.

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